Mückenschutz für Babys & Kinder

Mückenschutz bei Babys und Kindern So schützen Sie Ihr Kind vor Mückenstichen

Mütter und Väter kennen das Problem: Babys und Kleinkinder effektiv vor Mückenstichen zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn die meisten Anti-Mücken-Sprays sind nicht für die Anwendung bei Kindern unter drei Jahren geeignet. Da ist es besonders wichtig zu wissen, welche Repellents ab welchem Alter benutzt werden können und was sonst noch gegen fiese Stechmücken hilft.

Anti-Mücken-Sprays: Warum sie für die ganz Kleinen nicht geeignet sind

Das Thema Mückenschutz nimmt so mancher Erwachsene gern auf die leichte Schulter. Doch sobald man das erste Kind bekommt, macht man sich plötzlich Gedanken. Wie kann ich mein Kind schützen? Darf ich Mückensprays bei Säuglingen überhaupt anwenden? Da Babys zum einen eine dünnere Haut als Erwachsene und zum anderen eine erhöhte Atemfrequenz haben, sind die meisten Repellents für die Kleinen ungeeignet. Die chemischen Stoffe gelangen viel zu leicht in den Organismus und könnten Schaden anrichten.

Mückenschutz: Kleinkind

Damit Kleinkinder gut vor Mückenstichen und der Gefahr, sich auf diese Weise mit Krankheitserregern zu infizieren, geschützt sind, gibt es hilfreiche Tipps, die Sie beachten können. Wichtig zu wissen ist zunächst, dass Mückensprays, die den Wirkstoff DEET enthalten, meist nicht für die Anwendung für Kinder unter drei Jahren geeignet sind. DEET schützt zwar erwiesenermaßen vor Mücken, kann aber auch zu potentiellen Nebenwirkungen wie Schleimhautreizungen führen.

Mehr zum Thema Mückenspray und welche Wirkstoffe es gibt, erfahren Sie hier.

Der Wirkstoff Icaridin ist zwar genauso wirksam gegen Mücken wie DEET, wird jedoch etwas weniger über die Haut aufgenommen und zeigt weniger Nebenwirkungen. Mittel mit diesem Wirkstoff sind deshalb bereits für Kinder ab zwei Jahren geeignet. Für jüngere Kinder empfiehlt sich die Anwendung jedoch nicht, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen.

Wirkstoffe, die schon für Kinder ab 1 Jahr angewendet werden können, sind PMD sowie EBAPP Ethyl-Butylacetylaminopropionate (EBAAP, IR 3535). PMD bietet dabei eine sehr gute Schutzleistung sowie gute Verträglichkeit. Der Wirkstoff wird aus den ätherischen Ölen des Zitroneneukalyptusbaumes gewonnen und ist besonders gut verträglich.

Gut zu wissen: Egal welches Mittel Sie anwenden: Es sollte nicht auf Augen- und Mundpartie sowie die Hände von Babys und Kleinkinder kommen. So kann der Wirkstoff leicht in den Mund gelangen.

Mückenschutz: Baby

Bei Babys, die jünger als ein Jahr sind, beschränkt sich der Mückenschutz im Wesentlichen auf vorbeugende Maßnahmen, da die meisten Wirkstoffe nicht angewendet werden dürfen. So halten Fliegengitter vor Fenstern und Balkontüren Stechmücken schon mal aus dem Haus fern. Ein Moskitonetz über dem Bett schützt ihr Baby zudem im Schlaf. Auch ein Anti-Mücken-Stecker, der die Mücken nur durch ein Geräusch abhält, kann im Kinderzimmer in die Steckdose gesteckt werden. Doch Vorsicht: Diese Stecker gibt es auch als Biozidverdampfer, die Mücken durch chemische Stoffe abhalten. Achten Sie beim Kauf also explizit darauf, dass der Stecker ein Geräusch zu Mückenabwehr erzeugt.

Gut zu wissen: Bitte sprechen Sie vor der Anwendung von Mückenschutzmitteln bei Kleinkindern und Babys immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Und besonders vor Fernreisen in Risikogebiete gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt!

Was tun gegen Mückenstiche: Baby

Mückenstich beim Kind: Was tun?

Kind vom Kratzen ablenken

Kind vom Kratzen ablenken

Soventol<sup>®</sup> Gel: Kühlt. Lindert. Hilft.

Soventol® Gel bei Insektenstichen: Kühlt. Lindert. Hilft.

Eiswürfel kühlt

Eiswürfel kühlt

Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen doch nichts geholfen haben und Ihr Kind gestochen wurde, gilt: Lassen Sie nicht zu, dass gekratzt wird! So könnten Bakterien in die Haut gelangen und der Stich entzündet sich womöglich. Besser das Kind vom Jucken ablenken und ein Gel auftragen, das den Juckreiz lindert und die Haut angenehm kühlt. Ausgewählte Gele, die Anthistaminika enthalten, sind dabei besonders wirksam und sind bereits für die Anwendung bei Kleinkindern ab 0 Jahren geeignet.

Gut zu wissen: Wenn kein Gel zur Hand ist: Auch ein Eiswürfel kühlt und beruhigt die Haut nach dem Mückenstich – aber bitte nicht direkt auf die Haut legen, sondern in ein Tuch wickeln, um Erfrierungen zu vermeiden.